Schleerieth

Gemeindeteil Schleerieth 

 432 Einwohner (Stichtag 01.06.2017)

Schleerieth wurde erstmals 1150 urkundlich erwähnt, der Gemeindeteil liegt in 247 m Höhe über NN 5 km nördlich von Werneck auf dem flachen Südhang des Grundgrabens. Alte Namensformen sind "Slerit", "Sleheried" und "Slehenrieth" sie leiten sich ab von "sleha"=Schlehdorn und "riot"=Ried, Moor also als "Siedlung am Schlehenmoor".


Die Flur besteht zum größten Teil aus sehr gutem Lößböden (die westlichsten der Schweinfurter Gäuplatte) der die Grundlage für beste Erträge im Ackerbau bietet. Schon vor einem halben Jahrhundert rühmte man Schleerieth als "Obstbau Paradies", so entstand hier auch eine Süßmostkelterei auf genossenschaftlicher Basis. Der neue  Obstpfad erleutert den Besucher einheimische Obsterzeugnisse. Bei einer geführten Tour kann man anschließend auch den guten Schleeriether Apfelmost versuchen.

Der Ortsteil verfügt noch über einen Steinbruch in dem lokale Steinmetze den Sandstein abbauen.

Das schmucke Dorf errang 1990 und 2000 auf Bezirksebene eine Goldmedallie beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden". 1991 errang man auf Landesebene eine Sibermedallie und einen Sonderpreis für vorbildliche Leistung der Dorfgemeinschaft im sozialen Bereich. Am Ortsrand befindet sich die 1968 gebaute Verbandsschule. Die heute dem Balthasar-Neumann-Schulverband Werneck-Schleerieth angehört.

Sehenswert sind in Schleerieth die katholische Pfarrkirche, die Gadenanlagen und zahlreiche Bildstöcke.